
Japanische Lotion: Wirkung, Anwendung & Hada Labo Guide
Japanische Lotion ist kein Bodylotion-Ersatz, sondern eine feuchtigkeitsspendende japanische Gesichtslotion (Toner) fürs Gesicht. Sie wird nach der Reinigung aufgetragen und versorgt die Haut mit starken Wasserbindern, damit Seren und Creme besser wirken. Anders als viele westliche Toner, die oft klärend oder adstringierend formuliert sind, fokussieren japanische Lotionen auf hydratisierende Inhaltsstoffe, eine milde pH-Balance und ein pralles, ebenmäßiges Hautgefühl. Das Ergebnis: weniger Spannungsgefühl, mehr Glow und eine gestärkte Hautbarriere – für alle Hauttypen geeignet, von ölig bis sehr trocken.
Was ist eine japanische Lotion?
In der J-Beauty-Routine ist eine japanische Lotion der Schritt zwischen Reinigung und Serum. Oft auch als „Softener“ bezeichnet, z. B. bei Shiseido. Die Textur ist wässrig bis leicht viskos und reich an Feuchtigkeitsmagneten wie Hyaluronsäure und Glycerin. Du trägst sie mit den Händen oder einem Wattepad auf, oft in 1–2 dünnen Schichten. Das Prinzip dahinter: Feuchtigkeit schichtweise aufbauen, damit die Haut glatter wirkt und nachfolgende Wirkstoffe gleichmäßiger aufgenommen werden. Viele Formeln sind parfümarm, pH-hautfreundlich und für empfindliche Haut geeignet. Kurz gesagt: Sie bringt die Haut zurück ins Gleichgewicht, füllt Feuchtigkeitsdepots auf und bereitet optimal auf Serum, Emulsion oder Creme vor. Mehr Grundlagen erklärt in Was ist japanische Hautpflege (J-Beauty)?
Wichtige Inhaltsstoffe in japanischen Lotionen
Die meisten japanischen Lotionen kombinieren milde, effektive Feuchtigkeitsspender mit barrierefreundlichen Komponenten.
- Hyaluronsäure in mehreren Molekülgrößen – bindet Wasser in unterschiedlichen Hautschichten und polstert sichtbar auf.
- Glycerin – klassischer Humectant, steigert die Wasserbindung und verbessert die Hautelastizität.
- Ceramide – unterstützen die Hautbarriere, reduzieren Feuchtigkeitsverlust und Empfindlichkeit.
- Fermentierte Extrakte (z. B. Sake/Koji) – können die Hautdurchfeuchtung und Ebenmäßigkeit unterstützen.
- Aloe Vera und Panthenol – beruhigen, mindern Rötungen und fördern eine geschmeidige Haut.
Beliebt für aufhellende Pflege: KOSÉ Sekkisei Lotionen.
So integrierst du japanische Lotion in deine Routine
Die Anwendung ist unkompliziert und passt in jede bestehende Pflege.
- Reinigen: Sanftes Gel oder Schaum, gründlich abspülen.
- Lotion: 2–3 Tropfen in die Handflächen geben, aufdrücken – nicht reiben.
- Layering: Bei Bedarf eine zweite dünne Schicht für extra Hydration.
- Serum: Auf die noch leicht feuchte Haut auftragen.
- Abschluss: Emulsion oder Creme, morgens zusätzlich Sonnenschutz.
Die genaue Reihenfolge der Hautpflege zeigen wir hier: Reihenfolge der Hautpflege (J-Beauty).
Tipp: Bei sehr trockener Luft die Lotion auf leicht feuchter Haut verwenden und rasch mit Creme versiegeln, damit die Feuchtigkeit in der Haut bleibt. Für leichte, schichtbare Texturen eignen sich ORBIS Lotionen.
Hada Labo Light vs. Moist – welche passt zu dir?
Bei NoticeMe findest du zwei beliebte Varianten mit vier Arten Hyaluronsäure. Mehr Auswahl gibt es bei den Hada Labo Lotionen. So triffst du die schnelle Wahl nach Hauttyp und Texturvorliebe.
| Kriterium | Hada Labo Light | Hada Labo Moist |
|---|---|---|
| Hauttyp | Normal bis ölig, auch akneanfällig | Normal bis sehr trocken |
| Textur | Leicht, wässrig | Etwas reichhaltiger, leicht viskos |
| Finish | Frisch, nicht fettend | Geschmeidig, „plump“ |
| Hydration | Schichtbar, ohne zu beschweren | Intensiv, langanhaltend |
| Ideal wenn | Glanzkontrolle wichtiger ist | Spannungsgefühl reduziert werden soll |
Gratis Versand ab 35 € (NL) bzw. 40 € (BE/DE), Gratisproben zu jeder Bestellung, Versand am selben Tag bei Bestellungen bis 16:00 Uhr.
FAQ zu japanischer Lotion
Was sind japanische Lotionen?
Es sind hydratisierende Flüssig-Toner, die nach der Reinigung aufgetragen werden. Sie füllen Feuchtigkeit auf, balancieren den pH-Wert und bereiten die Haut auf Serum und Creme vor – für mehr Glätte und Glow.
Was machen Japanerinnen gegen Falten?
Konsequentes Layering mit Lotion, sanfte Reinigung, täglicher SPF, dazu Wirkstoffe wie Retinol oder Vitamin C. Die Kombination aus Hydration und Schutz hilft, feine Linien sichtbar zu mildern.
Welche Lotion ist am besten?
Das hängt vom Hauttyp ab: Für ölige/akneanfällige Haut eignet sich oft eine leichte, nicht fettende Formel wie Hada Labo Light, bei trockener Haut eine reichhaltigere Option wie Hada Labo Moist.


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